Finden Sie den richtigen Berater für Ihren Jahresabschluss

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Beim Jahresabschluss handelt es sich um die Schlussrechnung des Geschäftsjahres. Diesen müssen alle zur Rechnungslegung verpflichteten Unternehmen in den ersten Geschäftsmonaten des neuen Jahres erstellen. Dabei gelten für verschiedene Unternehmensformen unterschiedliche Formen und Fristen für den Jahresabschluss.

Der Jahresabschluss stellt den rechnerischen Abschluss der Buchführung des jeweiligen kaufmännischen Geschäftsjahres dar. Hierbei wird dargestellt, wie die finanzielle Situation des Unternehmens aussieht, wie das Betriebsvermögen zusammengesetzt ist und ob das Geschäftsjahr für das Unternehmen als erfolgreich beschrieben werden kann. Ohne Jahresabschluss ist eine Rechnungslegung über das abgelaufene Jahr nicht möglich.

Die Erstellung des Jahresabschlusses sollte gründlich und ordnungsgemäß erfolgen. Verschiedene Experten können bei der Erstellung eines Jahresabschlusses helfen oder diese komplett übernehmen. Wir können Ihnen kostenlos Vorschläge von Steuerberatern und Finanzexperten vermitteln, die Sie fachkunding beraten und betreuen. Füllen Sie dazu einfach die Expressanfrage aus und wir suchen für Sie nach passenden Spezialisten. Innerhalb von 48 Stunden finden wir so für Sie den richtigen Berater für Ihren Jahresabschluss.

So funktioniert die Beratersuche:

Füllen Sie das Formular rechts aus und beschreiben Sie Ihre Anforderungen, die Ihr Unternehmen beim Jahresabschluss erfüllen muss.

Wir suchen nach passenden Anbietern aus Ihrer Region und holen Angebote von Beratern ein, die Ihr gefordertes Leistungsprofil anbieten.

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Dokumentationsfunktion

Der Jahresabschluss stellt die in der Buchführung aufgezeichneten Geschäftsvorfälle und die finanz- und leistungswirtschaftlichen Sachverhalte dar. Die Dokumentationsfunktion ermöglicht die Kontrolle und Rückgriffe auf die Geschäftsvorgänge bei internen und externen Kontrollen wie auch beim Rechtsstreit.

Informationsfunktion

Unternehmer treffen aufgrund der Darstellung der Finanz-, Vermögens-, und Ertragslage zum Stichtag entsprechende Entscheidungen. Interessenvertreter und Banken nutzen die Ergebnisse des Jahresabschlusses als Entscheidungskriterien für die Vergabe von Kritiken.

Zahlungsbemessungsfunktion

Der Jahresabschluss bildet die Grundlage der Ermittlung der Besteuerung des Unternehmens und der erfolgsabhängigen Auszahlungen. Als Zahlungsbemessungsfunktion wird ganz allgemein die Aufgabe des Jahresabschlusses bezeichnet, Rechte und Pflichten einzelner Personengruppen in ihrer Höhe zu bestimmen.

Überlassen Sie den Jahresabschluss einem passenden Experten

Jahresabschluss erstellen - Überblick

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Wer muss einen Jahresabschluss erstellen?

Im Allgemeinen sind Kaufleute, aber auch andere Unternehmen dazu verpflichtet, einen Jahresabschluss zu erstellen, welcher der externen Rechnungslegung zuzuordnen ist. Diese Regelung trifft sowohl Kapitalgesellschaften (wie GmbH und AG)  als auch Personengesellschaften (wie OHG und KG) zu.

Der Jahresabschluss wird anhand der Zahlen aus der Buchhaltung von einem Dienstleister (meist einem Steuerberater) oder innerhalb des Unternehmens erstellt. Alle Unternehmen, welche zur doppelten Buchführung verpflichtet sind, müssen das entsprechende Geschäftsjahr mit einem Jahresabschluss abschließen. Kenngrößen sind dabei die Anzahl der Arbeitnehmer, die Umsatzerlöse und die Bilanzsumme.

Jahresabschluss eines Kaufmanns

    

Jahresabschluss für Kleinunternehmen

    

Jahresabschluss für Verhandlungen

Durch einen Eintrag im Handelsregister ist die Erfüllung der Vorgaben des Handelsgesetzbuchs erforderlich. Dazu gehört unter anderem die Erstellung einer Bilanz sobald ein gewisser Jahresumsatz überschritten wird. Zum Teil besteht zudem die Verpflichtung, die erstellte Bilanz und Gewinn-und-Verlustrechnung im elektronischen Bundesanzeiger zu veröffentlichen.  

Auch Freiberufler können von den Vereinfachungen von Kleinunternehmen profitieren. Sie sind nicht im Handelsregister eingetragen und führen Ihre Firma stets allein. Ein Jahresabschluss in Form einer EÜR ist ab einem Jahresumsatz von 17.500 € erforderlich.

  Ein Jahresabschluss kann für Ihr Unternehmen zur Vorlage bei Banken notwendig sein. Anhand der dort enthaltenen Kennzahlen zur finanziellen Lage des Unternehmens werden beispielsweise Kreditentscheidungen getroffen bzw. vorbereitet. Ähnliches kann für die Verhandlungen mit Investoren oder beim Verkauf Ihrer Firma gelten.

Jeder Kaufmann muss laut Handelsgesetzbuch den Jahresabschluss innerhalb einer angemessenen Frist veröffentlichen. Es gibt verschiedene Fristen für den Jahresabschluss, die je nach Firmengröße und Rechtsform unterschiedlich sind. Hierbei gelten zudem je nach Rechtsform verschiedene Vorschriften zur Aufstellung des Jahresabschlusses, zum Einreichen und zur Veröffentlichung des Jahresabschlusses. Unternehmensführer können mit hohen Geldstrafen rechnen, falls die Fristen für den Jahresabschluss nicht eingehalten werden.

  • Einreichungsfrist des Jahresabschlusses: Die Einreichungsfrist für den Jahresabschluss beträgt ein Jahr und wird vom Abschlussstichtag des Geschäftsjahrs an berechnet. Das Geschäftsjahr entspricht in den meisten Fällen dem Kalenderjahr. Ein Unternehmen mit Abschlussstichtag 31. Dezember 2018 muss demnach den Jahresabschluss bis spätestens 31. Dezember 2019 beim Betreiber des Bundesanzeigers einreichen.
  • Fristen zur Offentlegung: Die gesetzlichen Offenlegungspflichten treffen auf Kapitalgesellschaften und Aktiengesellschaften, als auch auf bestimmte andere Unternehmen zu. Jedes Unternehmen, welches den Jahresabschluss offen legen muss, kann dabei in Abhängigkeit von der Unternehmensgröße bestimmte Erleichterungen geltend machen. Kleine Kapitalgesellschaften brauchen nur die Bilanz und den Anhang zu veröffentlichen, in dem Informationen zur Gewinn- und Verlustrechnung nicht enthalten sein müssen. Mittlere und große Kapitalgesellschaften sind verpflichtet ihren Jahresabschluss durch einen Wirtschaftsprüfer überprüfen zu lassen und sie dann im Handelsregister oder Bundesanzeiger innerhalb von 12 Monaten zu veröffentlichen. Aktiengesellschaften veröffentlichen zusätzlich einen Geschäftsbericht, der den vollständigen Jahresabschluss enthält und vor allem an die Aktionäre gerichtet ist. 

Kleine Kapitalgesellschaften

Kleine Kapitalgesellschaften müssen den Jahresabschluss innerhalb von 6 Monaten aufstellen (§ 264 Abs. 1 Satz 4 HGB). Demnach müssen diese Unternehmen bis zum 30. Juni des Folgejahres ihre Bilanz nebst Steuererklärungen eingereicht haben.

Einzelkaufleute

Einzelkaufleute profitieren von einer großzügigen Regelung und sind dazu verpflichtet, ihren Jahresabschluss innerhalb von sechs bis neun Monaten aufzustellen (§ 243 Abs. 23 HGB).

Große Kapitalgesellschaften

Mittelgroße und große Kapitalgesellschaften müssen ihren Jahresabschluss innerhalb der ersten 3 Monate des neuen Geschäftsjahres aufstellen (§ 264 Abs. 1 Satz 3 HGB). Die Einreichungsfrist für diese Unternehmen läuft demnach am 31.03. des Folgejahres ab.

Was gehört zum Jahresabschluss?

Ein Jahresabschluss hat je nach Unternehmensform mehere Bestandteile. Wenn Sie einen Jahresabschluss erstellen lassen wollen, dann umfasst dies eine Reihe von Tätigkeiten, welche dafür ausgeführt werden müssen. Bei Kleingewerbetreibenden und Kleinunternehmern wird eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) als vereinfachte Form der Gewinn-und-Verlustrechnung als Jahresabschluss durchgeführt. Größere Unternehmen müssen hingegen eine Bilanz erstellen. Da es sich dabei um eine Gegenüberstellung Ihres Umlauf- und Anlagevermögens mit den offenen Schulden handelt, müssen die Werte der Einzelpositionen bestimmt werden. So ermöglicht eine Inventur die Erfassung der vorhandenen Vermögenswerte, wie die Bestände des Warenlagers. Darüber hinaus fließen aus Ihrer Buchhaltung beispielsweise der aktuelle Banksaldo oder die -salden in Ihren Jahresabschluss ein.

Laut § 242 HGB besteht ein handelsrechtlicher Jahresabschluss aus einer Bilanz und einer Gewinn- und Verlustrechnung (GUV). Der Jahresabschluss muss klar und übersichtlich strukturiert sein und damit den Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung (GoB) - bzw. den Grundsätzen ordnungsmäßiger Bilanzierung entsprechen. Nach §325 des Handelsgesetzbuchs müssen Kapitalgesellschaften den Jahresabschluss im Handelsregister und im Bundesanzeiger veröffentlichen. Dabei muss die Offenlegung von einem gesetzlichen Vertreter der Kapitalgesellschaft in deutscher Sprache erfolgen. Sollte eine Kapitalgesellschaft dieser Pflicht nicht rechtzeitig nachkommen, dann droht ein Verfahren des Bundesamtes für Justiz.

Gewinnrechnung und Verlustrechnung
Ein wichtiger Teil Ihres Jahresabschlusses ist die Gewinn- und Verlustrechnung. Hierbei kann bei kleineren Unternehmen in vereinfachter Form als so genannte Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) auch an dessen Stelle treten.
Bilanzierung von Kreditoren
Umgekehrt sind Kreditoren Gläubiger Ihrer Firma. Dies trifft zum Beispiel auf Lieferanten zu, deren Waren noch nicht bezahlt wurden.
Abschreibungen richtig durchführen
Bilanzpflichtige Unternehmen führen bei den Vermögenswerten des Unternehmens Abschreibungen durch. Die dadurch reduzierten Werte des Vermögensgegenstände werden in der Bilanz aufgeführt.
Erfassung von Debitoren
Als Debitoren bezeichnet man Schuldner Ihres Unternehmens. Diese treten beispielsweise auf, wenn es offene Kundenrechnungen gibt.
Führung von Bilanzkonten
Mit so genannten Bilanzkonten (oder auch Bestandskonten) erfasst man Veränderungen der Einzelpositionen innerhalb Ihrer Bilanz.
Die Inventur für Bilanzen
Eine ordentliche Bilanz kann nur erstellt werden, wenn mit einer Inventur die vorhandenen Vermögenswerte (inklusive Warenlagerbestände) bestimmt werden. So listet eine Bilanz deren Ergebnisse zusammengefasst auf.

Bevor Sie einen Steuerexperten damit beauftragen, einen Abschluss zu erstellen, sollten Sie sich zunächst über die Kosten für einen Jahresabschluss informieren.

Da solche Abschlüsse in den meisten Fällen von einem Steuerberater oder einer Steuerkanzlei erstellt werden, gilt bei der Abrechnung die Steuerberatervergütungsverordnung (StBVV), die selten auch inkorrekt als Steuerberatergebührenverordnung bezeichnet wird. In dieser Verordnung sind Spannen für die Gebühren festgelegt, wobei sich diese in der Regel am Jahresumsatz und der Art der eigentlichen Tätigkeit orientieren. Es gibt dabei verschiedene Abrechnungsvarianten für die Erstellung einer GuV-Rechnung (Gewinn-und-Verlust-Rechnung), die Teil einer Bilanz ist. Neben dem Fixpreis kann sich das Steuerberaterhonorar auch am Jahresumsatz (Wertgebühr) oder der aufgewendeten Zeit (Zeitgebühr) orientieren.

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